Onlinesucht - Forum & Hilfe - FAQ
Teilnehmer Anzahl?
An der Onlineumfrage, bestehend aus 102 geschlossenen und 4 offenen Fragen haben knapp 3500 Personen teilgenommen. Nach Sichtung der Daten waren 1955 Datensätze für die Auswertung verwendbar.
Des Weiteren haben wir einige Experteninterviews, oft mehrstündige persönliche Gespräche durchgeführt.
Nach dem Ausfüllen des Fragebogens bestand noch zusätzlich die Möglichkeit ein Word-Dokument herunter zu laden, auszufüllen und an uns zu senden, um spezielle Punkte wie z.B. die Veränderung des Medienverhaltens der letzten 10 Jahre oder die Frage, ob sich die Persönlichkeit des Spielers im Charakter widerspiegelt, sozusagen noch zusätzlich beantworten zu können. Die Rücklaufquote derjenigen, die dies tatsächlich getan haben, war sehr zu unserer Freunde recht hoch.
Alterstabelle?
Über 40 % der Teilnehmer waren zwischen 19 und 25 Jahre alt. Überraschender Weise hält sich der Label darüber und darunter die Waage.
Der Anteil der Spieler über 26 Jahre beträgt 30.5 %.
Fragestellung nach "Klagen aus ihrem Umfeld" an WoW-Spieler?
63,1 % geben an sehr häufig oder häufig Klagen aus dem Umfeld erhalten zu haben. Die Verteilung zieht sich bei genauerer Betrachtung über alle Altersklassen. Die könnte dadurch begründet sein, dass bei Kindern die Eltern mahnen, bei Erwachsenen der vernachlässigte Freundeskreis oder die Partnerin/der Partner.
Lieblingsrasse / -klasse in WoW?
Nachtelfen sind mit 22 % die beliebteste Rasse in der Welt von World of Warcraft, auf Allianz Seite, gefolgt vom Mensch mit 16 %.
Die Hordespieler bevorzugen den Charme der Untoten, gefolgt von den naturverbundenen Tauren, liebevoll Milchkühe genannt, von Spielern der Allianz.
Bei der Klasse setzt sich der Jäger und Magier durch. Die unbeliebteste Klasse ist der Druide mit nur 10 %. Bei Paladin und Schamane müsste man wohl die Prozente verdoppeln, denn im Pre-Burning Crusade Zeitalter ist es nur der Allianz möglich, Paladine zu spielen, bzw. Schamanen auf Horde Seite.
Warum Nachtelfen? Die Langohren und Baumkuschler sind großgewachsene, edle Wesen, besonders die Nachtelfinnen sind grafisch wunderschön umgesetzt, auch in ihrer Animationsfolge.
Magier sind Damagedealer erster Güte und Jäger haben ein kuscheliges Tier als Begleiter und gelten als einsteigerfreundlich und schnell „levelbar“.
Freiheitsgefühl in realer oder virtueller Welt ausgeprägter?
20,4 % der Spieler fühlen sich im Spiel akzeptierter als im echten Leben. Gründe dafür könnte der Status sein, den man sich im Spiel erspielt hat, z.B. eben ein episches Set oder ein legendäres Schwert. Wenn man im Spiel besonders hilfsbereit ist, hat man auch viele Freunde und führt intensive Gespräche mit Mitspielern. Diese ziehen (bewegen) sich auch oft in die reale Welt und werden bei Gildentreffen (oft müssen Spieler einige 100te Kilometer zurücklegen um auch real präsent zu sein), ICQ/MSN Chats oder per e-mail weitergeführt. Wer im Spiel als Experte gilt, wird von der Community auch aktzeptiert. Diese Spieler erstellen auch oft Guides / FAQ / Tipps für andere Spieler und stellen diese auf Fansites / Gildenwebsite, um noch mehr Anerkennung zu erlangen. Das ist aber auch durchaus ein positiver Effekt. Manchen Spielern gelingt es, die positiven Effekte aus dem Spiel ins echte Leben zu übertragen. Die Betonung liegt allerdings auf manche. Jene die sich verstellen, die täuschen, die im echten Leben nicht die positiven charakterlichen Eigenschaften, die sie im Spiel haben, auszeichnen wird dies nicht gelingen, bzw. beim echten Treffen auffliegen.
WoW gilt (und das ist bitte positiv zu verstehen!) auch als Plattform wo Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Menschen mit Behinderungen) gleichgesetzt sind mit „normalen“ Menschen. Ob dein Gegenüber z.B. im Rollstuhl sitzt hat im Spiel keinerlei Bedeutung.




