Onlinesucht - Forum & Hilfe - Thomas P.
Wie man sich vorstellen kann, wirkte sich dieses Verhalten nicht besonders positiv auf meine Leistungen auf der Uni aus. Aufgrund großen Interesses und der Faszination dieser Spiele, beschloss ich, diese Thematik in meiner Diplomarbeit zu verarbeiten.
Die Gesellschaft wird sich in den nächsten Jahren verstärkt mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Die Techniken im Bereich der Simulationen und Computerspiele werden immer ausgefeilter und komplexer. Viele Menschen, deren Erfolg im täglichen Leben ausbleibt, flüchten in diese synthetischen Welten. Dort werden ihre Träume und Wünsche erfüllt und ihre Leistungen werden honoriert. Eigentlich ein logischer Schritt, denn jede Person strebt nach Anerkennung und der Erfüllung seiner Wünsche. Wir tendieren allgemein eher dazu, es uns leicht zu machen, anstatt die schwierigere Alternative zu wählen. Ein nachvollziehbarer Gedanke.
Mein größtes Anliegen hierbei ist , dass Aufklärungsarbeit geleistet wird. Wir wollen die Menschen aufmerksam auf ein MÖGLICHES Problem machen. Viele Kinder gehen heute schon ganz selbstverständlich und selbstständig mit Computern um. Die Frage, ob den Kindern ein kritischer Umgang mit diesen Geräten gelehrt wurde, drängt sich in diesem Zusammenhang auf. Wohl kaum. Die meisten Eltern kennen sich auch nur begrenzt mit dem PC aus. Hier ist Verantwortung gefordert.
IPOS sehe ich als Knotenpunkt zwischen Gesellschaft und Wissenschaft, als Vermittler und Aufklärer. Wir nehmen diese Verantwortung wahr!
Ein Punkt ist mir noch besonders wichtig: Wir sind selbst begeisterte Computerspieler, wir wollen niemanden verurteilen. Jeder muss selbst entscheiden können was er/sie machen will. Unser Ziel ist es, Menschen, die erkennen, dass sie ein Problem haben, Hilfe zu vermittlen und Tipps zu geben.
Mag. Thomas Primus
Geschäftsführung IPOS




