Onlinesucht - Forum & Hilfe - Bernd
Meine Begeisterung für Computer aller Art hat sich auch schon sehr früh gezeigt und so hatte ich in jungem Alter bereits eine C64. Einige Jahre später folgte mein erster PC (386er IBM) und mit ihm kam auch sehr schnell die Begeisterung für PC-Spiele. So war der Computer neben der Funktion des Arbeitsgerätes auch ein sehr interessantes Unterhaltungsmedium für mich.
Mit dem Internet stieg die Begeisterung. Die Nutzungsmöglichkeiten des Computers erweiterten sich zusehends und mit ihr nochmals das Interesse am PC. Neben Textverarbeitung und Spiele, rückten Unterhaltung im Allgemeinen, Kommunikation und Wissensaustausch zunehmend in den Vordergrund. So war es nur eine Frage der Zeit, bis ich das Internet auch für Spiele entdeckte und nutzte.
Computerspiele und Internet wurden gesellschaftlich gesehen aber nicht nur positiv interpretiert, sondern erfahren durch die öffentliche Berichterstattung auch immer wieder eine zu schlechte Bewertung. Dieses Negativbild hat auf der einen Seite eine gewisse Berechtigung, wie ich aus eigener Erfahrung erlebt habe, da es auch Schattenseiten der zu exzessiven Computerspiel- bzw. Internetnutzung gibt, wird aber auf der anderen Seite auch medial bewusst überzogen dargestellt. Dadurch rücken die neuen medialen Möglichkeiten in der Öffentlichkeit teilweise in ein zu schlechtes Bild.
Daher habe ich beschlossen das Thema Internet, Computerspiele und die Risiken in meine Diplomarbeit (Fachhochschule – Studiengang Sozialarbeit) zu verpacken und versuche einen wertfreien, nüchternen Blick auf diese Thematik zu werfen. Auf Grund der medialen Präsenz und des öffentlichen Interesses hänge ich diese Thematik auf World of Warcraft auf, welches ich in diesem Zusammenhang nun seit August 2007 selber zu spielen begonnen habe. Dabei habe ich die Faszination dieses Spieles, welche ich davor nur teilweise aus anderen (Online-) Spielen kannte, kennen und auch schätzen gelernt.
Im Zuge meiner Recherchen für die Diplomarbeit bin ich bald auf IPOS und seine Mitglieder gestoßen. Was als eine Ressource für meine Diplomarbeit angedacht war, entwickelte sich rasch zu einer Zusammenarbeit, im Zuge dessen ich die sehr spannende und interessante Möglichkeit der Mitarbeit am IPOS bekam, welche ich gerne nutze um einen objektiven Beitrag aus meiner subjektiven Sichtweise zu dieser Thematik zu leisten.





