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Bernd [IPOS] Site Admin
Anmeldedatum: 28.02.2007 Beiträge: 33
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Verfasst am: 14.03.2009, 08:03 Titel: Killerspiele Diskussion: Same procedure as every year: |
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Aus gegebenen Anlass: Amoklauf in Winnenden und Tim K. geht die Diskussion um Killerspiele wieder los: Wir haben uns hier im Forum schon damit beschäftigt:
Die Polizei fällt auf einen falschen Chateintrag rein, hauptsache es wird schon fleißig in den Medien verbreitet und die Killerspiele Diskussion geht wieder los. Das Waffengesetz, Schießvereine etc., oder das der Vater tausende Schuss Munition herumliegen lässt ist offenbar egal.
http://www.onlinesucht.at/forum/ftopic10.html.
Das einzige was sich geändert hat, ist mein Alter - 34 und das mein Töchterchen 17 Monate alt ist.
Fazit: Die Computerspieleindustrie hat offensichtlich keine Lobby.
Zuletzt bearbeitet von Bernd [IPOS] am 15.03.2009, 06:41, insgesamt einmal bearbeitet |
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Yggdrasil
Anmeldedatum: 28.01.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 14.03.2009, 17:24 Titel: |
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Jeder Amokläufer hat Killerspiele zu Hause. Im Alter von 17 Jahren ist das natürlich sehr ungewöhnlich, ebenso wie die Pornobilder, die der Junge auf seinem PC hatte.
Aber, was niemand beachtet hat: jeder der Amokläufer hatte eine angefangene Tüte Milch im Kühlschrank!
Was lernen wir daraus? Trinkt keine Milch, sonst werdet ihr Amokläufer!
Ich fordere ein sofortiges Milchverbot!
...
Meine Güte, nimmt diese Killerspiel-Schreier eigentlich jemand ernst? Hoffe nicht... |
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Alex [IPOS]
Anmeldedatum: 01.03.2007 Beiträge: 28
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BerndD [IPOS]
Anmeldedatum: 20.02.2008 Beiträge: 43
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Verfasst am: 16.03.2009, 12:14 Titel: |
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Tja, die Reaktionen haben mich nicht verwundert. Ein wenig vorschnell sind die Herrn Politiker in unserem Nachbarland wieder vorgestoßen und haben sich gleich auf die sogenannten "Killerspiele" gestürzt, hingegen die Waffengesetze gleich von vornherein als nicht antastbar dargestellt.
In solchen Zeiten wird wieder deutlich, was die Verantwortungsträger in derartigen Situationen, in denen Handlungen von ihnen gefordert werden, für eine Politik betreiben. Sie suchen Sündenböcke (wie die Killerspiele) und arbeiten an Pseudokurzschlusshandlungen, die absolut nichts an dem Problem selbst ändern, sondern nur der Beschwichtigung einer uninformierten Masse dient.
Eine positive, langfristige Entwicklung steht dabei offensichtlich nicht im Mittelpunkt, sondern eine schnelle Augenauswischerei mit medial gestützten Hetzkampagnen, welche uns Maßnahmen der Politiker vorgaukeln sollen, ohne auch nur annähernd über die Komplexität derartiger Verhaltensweisen ernsthaft zu diskutieren und Lösungen zu erarbeiten.
Ich habe auch den Artikel von Prof. Wagner gelesen, finde ihn sehr interessant, blicke allerdings etwas skeptischer auf die Einstellungen von Christian Pfeiffer, da ich mich vor kurzem auf der Homepage seines Institutes ein wenig umgesehen habe und seine Berichte, die er in Zusmannehang mit SchülerInnen hervorgebracht hatte, lassen nur schwer auf ein Umdenken seines Institutes schließen. Allerdings sind diese auch vor der traurigen Tat in Winnenden publiziert worden. Es kann sein, dass auch beim besagten deutschen Kriminologen ein Umdenkprozess stattgefunden hat. Die Zukunft wird es zeigen.
MfG
Bernd d. |
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