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kralle
Anmeldedatum: 19.11.2007 Beitr�ge: 6 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 19.11.2007, 11:48 Titel: beziehung und spielsucht |
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hallo!
also ich habe seit einiger zeit einen partner, der sehr gerne entropia universe spielt. persönlich halte ich ja nichts von second life spielen, jedoch hab ich ihm die freiheit gelassen zu spielen. jedoch wird in letzter zeit immer mehr unsere beziehung vernachlässigt. es kommt zu streit, weil er oft stundenlang in seiner welt versinkt. er ist nicht ansprechbar und auch wenn er mal nicht spielt, muss er fast stündlich ins forum schaun. in der zwischenzeit ist unsere beziehung sehr an der kippe und ich weiss nicht mehr weiter. wenn ich sag, dass er zuviel spielt (und 7 stunden pro tag sind einfach zu viel) meint er nur, es sei sein hobby. leider kriegt er auch von seiner umgebung nicht viel dazu gesagt, weil die meisten selbst drin hängen. nun geht diese sache aber schon so weit, dass es dort irgendeinen fonds gibt in den er sein gesamtes erspartes reinstecken will und ich weiss nicht mehr was ich sagen soll oder darf. auch unser intimleben leidet darunter, da er nach seinen spielesessions immer wahnsinnig müde ist und gleich einschläft. auf der einen seite bin ich kurz davor diese beziehung zu beenden, auf der anderen denk ich mir, ich bin einer der wenigen menschen, die ihm da eventuell raushelfen können. die 7 stunden spielen sind übrigens nur am abend, während des tages krieg ich es nicht mit, da ich ja im büro sitz. hat jemand damit erfahrung bzw. gibt es irgendwo eine stelle wo man sich hinwenden kann um als partner ratschläge zu finden? |
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Ramona [IPOS]
Anmeldedatum: 05.03.2007 Beitr�ge: 38 Wohnort: Kärnten
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Verfasst am: 20.11.2007, 13:52 Titel: |
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Hallo!
Ich wollte mal nachfragen ob ihm denn schon mal eine Art Ultimatum gestellt hast. So nach dem Motto:
Ist dir überhaupt bewusst...
Weißt du wie mich das kränkt und verletzt...
Kannst du- können wir es gemeinsam ändern...
Ich fühle mich schlecht kann nicht damit umgehen, deswegen trage ich mich mit Gedanken dich zu verlassen...
Ich persönlich glaube, dass vielen gar nicht bewusst ist, was sie mit ihrer Sucht der eigenen Umwelt- respektive dem Partner der Familie etc. wirklich antun. Daher wär mal ein- "hör zu und verstehe" Gespräch sicher wichtig... und wahrscheinlich nicht nur eins sondern wohl 2,3 10...
Nur ewig, brauchst das sicher nicht mitmachen. Er muss es auch verstehen und irgendwie dann auch wollen...
Ansonsten find ich steht der Selbstschutz noch vor dem "Mitmenschen".
Irgendwo ist der Punkt erreicht wo man sagen muss- ok, ich hab alles getan was ich konnte, aber nun kann ich nicht mehr und ich schütze mich selbst, bevor ich tot unglücklich bin.
Soweit meine persönliche Einstellung.
Ich denke, so gesehen bist du noch in der "besseren" Position als jemand mit Kind und Kegel zuhause... Du hast die Freiheit noch nur für dich zu entscheiden!
Lg,
Ramona |
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kralle
Anmeldedatum: 19.11.2007 Beitr�ge: 6 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 22.11.2007, 10:00 Titel: |
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Hallo Ramona!
So ein Gespräch hatten wir erst vor einer Woche. Da wurde mir zum ersten Mal so richtig klar, wie weit er schon ist. Er hat das nicht mal realisiert, als ich meinte, entweder er bekommt das unter Kontrolle oder ich geh. Es ist auch offen und ehrlich gesagt für mich oft schwer. Er gerät sofort in eine Verteidigungsposition und fängt zu schimpfen an. Irgendwann steig ich dann meistens drauf ein (hab ja auch keine Nerven aus Stahl) und dann stecken wir in einem handfesten Streit. Er kann sich dann auch immer tageweise danach zamreissen, doch dann fällt er wieder komplett rein. Es war zum Beispiel kurz besser. Dann kam ein Freund (ebenfalls ein "bei Problemen ins Entropia-Flüchtender") und hat mit ihm über 12 Stunden durchgespielt. Seither wird seitens meines Freundes gar nicht mehr von Spielen, sondern von "Arbeiten" gesprochen.
Sprich, er steht in der Früh auf, dreht den PC auf und meint, er geht jetzt arbeiten. Vor ein paar Tagen sagt er zu mir, er hat sich ein neues Shirt und eine neue Hose gekauft. Ich drauf so "zeig her" (in Erwartung etwas nicht programmiertes zu sehen). Ich muss nicht sagen, wo er sich die neue Kleidung gekauft hat. Mit Stoff hatte das nichts zu tun.
Mein Selbstschutz ist ja in der Zwischenzeit angeschlagen, sonst würde ich das hinnehmen und es wäre mir egal. Aber eben, weil die Beziehung an der Kippe steht, versuche ich derzeit mich so viel wie möglich drüber zu informieren was die Faszination bei dieser Flucht aus der Realität ausmacht und ihm da irgendwie rauszuhelfen. Ich weiss schon, das Spiel ist meist nicht das Problem. Es sind meist Probleme vor denen man eben in die Virtual Reality flüchtet. Doch ich pass in der Zwischenzeit sehr auf mich auf. Auf meine Energie und was ich überhaupt investieren kann um ihm da zu helfen. Doch wie du schon so schön schreibst, bevor ich totunglücklich bin, schütze ich mich lieber selbst.
Danke für deine lieben Worte!
LG Kralle |
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Ramona [IPOS]
Anmeldedatum: 05.03.2007 Beitr�ge: 38 Wohnort: Kärnten
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Verfasst am: 22.11.2007, 13:55 Titel: |
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Leicht ist was anders, gell?
Wo ich noch nachhacken wollte ist ob du weisst vor welchem Problem er zu flüchten scheint... Gibt es da Probleme mit Family, Arbeit oder sonst irgendwelche Ereignisse die ihm das Leben schwer machen?
Man könnte GANZ tief graben und quasi "das Problem an der Wurzel" behandeln... Fraglich ob das noch so machbar ist... also machbar ohne professionelle Hilfe.
Dieser Weg, ist aber alleine auf jeden Fall der schwerste von allen...
Wenn du sagst du versuchst es, behalt aber dich stets auch im Auge... wie schon gesagt- du musst dich auch selbst schützen um "normal" bleiben zu können. Ich denke man muss sich selber nicht für einen anderen Menschen zerstören, damit es dem anderen vielleicht besser geht.
Das klingt vielleicht radikal und böse, wo man ja eigentlich von einem Menschen spricht den man liebt, aber ich bin der Meinung ab einem gewissen Grad muss jemand selber wissen ob er springt oder er sich helfen lässt.
Was sagt eigentlich seine Family dazu? Vater, Mutter, Geschwister? Hast da Rückhalt? Verbündete? Helferlein? |
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kralle
Anmeldedatum: 19.11.2007 Beitr�ge: 6 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 22.11.2007, 14:32 Titel: |
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es gibt derzeit genug ereignisse, die ihm das leben schwer machen und deswegen versteh ich ja auch bis zu einem gewissen grad, dass er flüchten will. zu seinem vater hat er keinen kontakt mehr, weil der alkoholiker ist. die mutter hat panikattaken und traut sich nicht mehr ausser haus und er selbst ist derzeit arbeitslos.
was sagt seine familie dazu? bis jetzt hab ich nur einmal kurz mit seiner schwester drüber gesprochen und sie hat gemeint, sie ist früher einfach nur aufgestanden und gegangen, weil sie es nicht mehr gepackt hat. da sind seine freunde hinter ihm gesessen und haben ihm bei spielen zugeschaut (!). für sie ist das halt schwer zu verstehen. sie ist halt so eine, die grad mit gut glück den powerknopf am pc findet - soll jetzt nicht böse klingen, find es sogar gut, dass es auch solche extreme gibt
rückhalt hab ich derzeit nur durch meine freunde und freundinnen. leute, die mir oft nach streitereien wegen entropia den rücken stärken. die mir sagen, dass ich nicht abnormal bin, wenn ich sag 10 stunden am tag spielen ist zuviel. wir hatten übrigens eben grad am telefon eine diskussion, weil er jetzt immer sagt, er sei "arbeiten". dabei sitzt er daheim und spielt.
eine weitere konsequenz, die ich aus der ganzen sache ziehen werde, ich werde 1:1 mit ihm finanzielle sachen abrechnen. ich geh ja eigentlich die meiste zeit lebensmittel besorgen und verlang nichts dafür, weil ich mir denke, er hat es finanziell sowieso nicht leicht. doch wenn er das geld für entropia hat, dann muss er hier auch mitzahlen. wo halt hier auch meine große hoffnung besteht, dass er dann ins spiel nicht soviel investieren kann. ich bin ja auch nicht blöd und recherchier derzeit quer durchs netz. was ich hier herauslesen konnte, dass es eigentlich kaum gewinnchancen gibt bzw. kaum spaß macht, wenn man nicht einzahlt.
und manchmal stell ich mir wirklich selber die frage, warum ich das mitmach, weil es für mich nicht leicht ist. sitz zwar selber oft abende vorm pc und surf dumm in der gegend herum. aber für mich ist es wirklich ein angenehmes feature zur infosuche und keine fluchtmöglichkeit. hoffe nur, dass ich ihm das beibringen kann.
liebe grüße |
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Ramona [IPOS]
Anmeldedatum: 05.03.2007 Beitr�ge: 38 Wohnort: Kärnten
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Verfasst am: 23.11.2007, 11:38 Titel: |
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Also die Tatsache dass er das Spiel wirklich als "Arbeit" betrachtet macht mich ja ganz arg stutzig... und ich muss zugegebener Maßen sagen ich hab keine Ahnung wie man dem diplomatisch begegnet.
Ich glaube das wär der Punkt, wo meine Diplomatie dann zumindest ein Ende hat und ich einfach mal "drauf hau" und a runde schrei und frag was ihm einfällt.
Da find ich die Idee ihm mal zu zeigen was eigentlich du an Geld investierst in sein/euer Leben aber sehr gut. Und wirklich- rechne das mit ihm 1:1 ab. Wenn er jammert, muss er sich eben einen Job suchen. Von nix- kommt nix. Arbeitssuche ist nicht leicht, aber wer arbeiten mag findet welche. Das wär vielleicht auch a weiteres "Ultimatum" das ihm stellen kannst. Wenn er zu wenig Kohle für all das hat, muss er arbeiten gehen- du finanzierst ihm das nit.
Und wenn es ganz auf die Spitze treibst, kaufst jeden Tag nur das ein was du zum leben brauchst und lasst ihn mal links liegen. Dann muss er aufstehen, raus gehen, einkaufen... -> Bewegung. Er wird vielleicht zu Beginn Pizza und Co bestellen, aber so viel Kohle hat er auch nicht...kommt unterm Strich ja teuere als Einkaufen zb.
Weil so bist ja nicht nur du die "Dumme" die Geld hat, sondern auch noch einkaufen geht, Wohnung säubert, wäscht, für ihn Sachen organisiert, etc.
Wer bezahlt eigentlich die Internet Rechnung? Würdest du ohne auskommen? Ne Zeit lang? Chello weiß ich, ist ja auch nicht gerade billig...
Wenn er das auch selber zahlen muss....
Wie tut er eigentlich mit dem AMS? Ich weiss, da musst ja alle 2 Wochen antanzen und vorlegen wo dich beworben hast, was du gegen die Arbeitslosigkeit tust etc... Ansonsten streichen die einem ja alles. Und wenns merken das jemand nix tut, drückens dem IRGENDeinen Job aufs Auge...
Seine Family kannst (bis auf die Sis) eh mal vergessen. Die würd ich eh nicht weiter dann einbeziehen und um Unterstützung bitten. Vater und Mutter haben genug eigene Probleme.
Findet er eigentlich sein Verhalten toll?
Also ihr redet mitnander, er verstehts... will sich ändern. Wird rückfällig... sagst du ihm dann auch gleich wieder- was ist los mit dir? Oder lasst ihm das dann durchgehen?
I find, Süchtige sind zum Teil wie kleine Kinder, man muss halt immer hinten nach sein.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wie gehts eigentlich dir?
Fühlst dich wohl ansonsten? Fühlst du dich auch glücklich und gut und kommst damit auch zurecht?
Wie stehst du zu ihm?
Liebst du ihn noch?
Wir reden viel über deinen Freund... er hat auch sicher ein Problem. Aber es ist wie gesagt auch wichtig wie es dir geht. Du brauchst das hier nun auch nicht ausführen... aber bitte sprich auch mit deinen Freunden wenns dir schlecht geht dann... und das die dich auffangen. Bist ja auch kein Fass ohne Boden!
Und überseh das nicht...
Das kann auch für dich in Depressionen enden.
Ich bin VOLL dafür jemanden der Hilfe braucht diese zu geben und alles dafür zu tun was man kann. Aber wenn derjenige nach Monaten/Jahren nicht mitarbeitet... kann man ihm irgendwann nur seinem Schicksal überlassen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das das oft mehr hilft, als die angebotene Hilfe... Weil von heut auf morgen für den die Welt zusammenbricht-> das kann denjenigen stärken: hoppla- keiner da: kein geld, kein ansprechpartner, keine hilfe, alles muss ich alleine machen. Oder aber natürlich auch noch weiter rein hauen... dann brauchts aber einen Therapeuten und einen Krankenhausaufenthalt.
Wie lange geht das schon alles so? |
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kralle
Anmeldedatum: 19.11.2007 Beitr�ge: 6 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 10.12.2007, 12:55 Titel: |
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also liebe ramona!
war jetzt einige zeit nicht online... weihnachtsstress und selber einige familiäre probleme machen mir derzeit mehr sorgen.
was ist in der zwischenzeit passiert? wir waren kurz getrennt. ich konnte nicht mehr. es war mir einfach zuviel. er wollte seine ruhe, wollte spielen und ich hatte mörderprobleme mit meiner mutter. dann meinte er, er kann jetzt ein paar tage nicht für mich da sein. ich wusste, was er tun würde... seine sucht nachholen. ich war so wütend. also hab ich das kurzerhand am nächsten tag beendet und gemeint, ich kann jetzt nicht mehr, mir ist das zuviel. es war für mich schrecklich, aber zum ersten mal schafften wir es darüber zu reden. 1 stunde telefonat, wo ich ihm erklärt hab, wieviele sorgen mir das macht. wieviele ängste ich deswegen durchleb, dass eine gemeinsame zukunft für mich wichtig ist und ich jetzt zeit brauch, um darüber nachzudenken. ich bekam sofort am nächsten tag einen anruf was nun sei. wir haben einiges vereinbart. ich versuche ihm darzustellen wie sehr intensive spielerei in einer beziehung stören kann. beschäftige mich derzeit damit wie man darauf reinkippen kann. entropia find ich zu kindisch (wer will schon getier jagen und dem energieaussaugen um spielen zu können - und kriegen tut man dafür nix). second life war nach einer stunde (nach dem maxerl entwerfen und anziehen) auch sowas von langweilig. mein verständnis ist also begrenzt. aber das gute war, er hat gesehn wie es stört und wurde wieder etwas offener. ich glaub, durch die trennung bin ich etwas näher gerückt, durch die offene aussprache sind wir uns näher gerückt. ich bin die letzte, die was gegen einen onlinespieleabend oder sonst was sagt. nur es sollte sich halt in grenzen halten und nicht jeden tag stattfinden.
was deine fragen betrifft: wie könnte ich das durchstehen, wenn ich ihn nicht liebe? klar steh ich zu ihm, ich steh aber gegen die spielerei - besonders wenn er geld investiert. wie ich mich momentan ansonsten fühle, ist etwas schwer zu beschreiben, weil ich grad nicht weiss, welche aussenfaktoren mitspielen (freu mich schon, wenn x-mas vorbei ist). das problem mit dem internet daheim. ich könnte meinen anschluss schon abmelden, brauch ihn aber dann doch regelmäßig für die arbeit... und das problem ist, wir wohnen ja nicht zusammen. sprich, er fährt heim und kann dort genauso versinken. und deswegen auf meinen anschluss zu verzichten (jaja, die bequemlichkeit des internets spielt auch mit bei mir)... das ist mir dann wirklich zu blöd.
also das ganze geht jetzt seit 4 monaten. seit über 1 woche geht es jetzt besser. ich versuche es ihm zu zeigen, wie es ist, wenn der partner in einer anderen welt versinkt (obwohl mir soooo langweilig dabei ist)...
und was soll ich zum ams sagen? anscheinend ist es heute leichter arbeitslos zu sein als zu arbeiten. komm mir manchmal komplett bekloppt vor, dass ich seit 10 jahren durchgehend arbeite und noch nie arbeitslos war... alle 14 tage muss er nicht hin... alle 4 wochen bestellen sie ihn hin und ein paar bewerbungen über jobpilot sind schnell abgeschickt. glaub mir, übers ams kann ich mich aufregen ende nie!
und ich kann dir nur zustimmen: süchtige sind wie kinder. ich glaub, die grenze, die ich ihm gesetzt hab mit dem schluss machen... die war schon gut. sonst hätten wir nie angefangen drüber zu reden...
also, mal daumen drücken! und danke für deine worte! haben echt gut getan!!!
lg kralle |
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