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bea36
Anmeldedatum: 06.12.2010 Beitr�ge: 1
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Verfasst am: 07.12.2010, 17:43 Titel: Methoden um raus zu kommen? |
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Hi,
ich komm nicht vom Computer weg, bin ständig online. Sei es auf facebook, parship.at oder ich spiel WoW.
Ich glaub echt ich verlier den Bezug zu Realität. Was gibt es denn für gute Methoden um endlich mal wieder raus zu kommen?
Also ich nehms mir ja immer mal wieder vor, bleib aber am Ende doch wieder zu Hause.
Wär super wenn Ihr tipps für mich hättet.
lg
bea |
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Linuxfreak
Anmeldedatum: 09.07.2009 Beitr�ge: 30
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Verfasst am: 08.12.2010, 13:37 Titel: |
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Gerne! Schauen wir mal. Hast du vielleicht ein paar Freunde oder zumindestens einen oder zwei mit denen du raus gehen könntest? Kennst du eine Gruppe bei der du dich beteiligen könntest?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr hilft, wenn man Leute kennt, mit denen man sich treffen kann.
Was auch hilft ist: Einfach rausgehen, über sein Leben nachdenken, vielleicht auch beten oder Sport zu betreiben.
Woher kommst du? Wenn du aus Wien kommst, können wir uns auch gerne einmal treffen!
Und noch ein Tipp: Versuche nur das im Internet oder am PC zu nutzen, das dir wirklich etwas bringt. Schau, was du wirklich brauchst und alles andere lösche oder deinstalliers einfach.
Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte. Schau wieder mal vorbei und erzähle, wie es dir geht! |
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Alex [IPOS]
Anmeldedatum: 01.03.2007 Beitr�ge: 32
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Verfasst am: 15.12.2010, 08:54 Titel: Hallo Bea |
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Der Forumuser Linuxfreak hat das offensichtliche eh schon geschrieben die einzige große Chance mal weg vom PC zu kommen ist es sicher mit Freunden was "in der Welt da draußen" zu unternehmen. Wobei sicherlich oft der innere Schweinehund zu überwinden ist und der oft unbesiegbar scheint. Oft ist es aber so, dass man sich dann extra an der Nase nehmen muss, keine Ausrede erfindet und einfach wohin geht um letztendlich zu erkennen, dass es ein netter Abend war. Das ist auf jeden Fall ein Anfang.
Daheim vorm PC fühlt man sich halt irgendwie geborgen, bis man schlafen geht und sich vielleicht denkt, dass man wieder sehr viel Zeit liegen hat lassen.
Wenn du auf Facebook oder auch im WoW bist - Cata ist ja eben erschienen - kannst du aber natürlich auch probieren diese großen Ansammlungen von "Menschen" für dich zu gewinnen. Ich meine damit, dass du da in gewisser Weise die ganze Zeit von anderen Leuten umgeben bist und gerade WoW kann durchaus auch dienlich sein um letztenlich mit Gildis auch Unternehmungen in der echten Welt zu machen, wenn man welche erwischt die nicht einige hundert Kilometer weit weg wohnen ).
Ich wünsch dir auf jeden Fall sehr viel Erfolg deine Balance wiederzufinden. Manchmal macht man etwas einige Monate intensiver, aber letztendlich wäre das auch ok wenn man sich trotzdem dabei wohl fühlt.
In gewisser Weise haben wir das Jahr 2010, bald 11 ;o). |
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AndreasB
Anmeldedatum: 22.01.2011 Beitr�ge: 2
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Verfasst am: 22.01.2011, 12:25 Titel: Selbsthilfe-Ratgeber über die Hintergründe |
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Mir hat das Ebook "Computerspielsucht-Therapie" von Peter Jedlicka um einiges weitergeholfen, weil es mich mit einigen Problemen in meinem Leben konfrontiert hat, die ich bisher lieber verleugnet habe: Probleme im Beruf, und mit meiner Freundin - und mit Freundschaften sah es bei mir auch nicht rosig aus - alles eher oberflächlich.
Vielleicht liest du das auch mal?
Alles Gute!
Andi |
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BerndD [IPOS]
Anmeldedatum: 20.02.2008 Beitr�ge: 54
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Verfasst am: 25.01.2011, 16:05 Titel: Hallo, |
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wichtig wäre natürlich Alternativen zum PC-Gebrauch zu finden. Du verbringst sehr viel Zeit mit den unterschiedlichen Onlineanwendungen und diese Zeit gilt es auch zu füllen. Denn wenn der PC-Gebrauch wegfällt bzw. auf ein Minimum reduziert wird, bleibt viel Zeit, was im ersten Moment positiv klingt (und auch ist), aber in der tatsächlichen Situation dann meistens so aussieht:
Ich will meinen Internetgebrauch reduzieren bzw. einige Anwendungen völlig aufgeben. Mit diesem Vorsatz geht man in den Tag. Wenn man dies dann durchzieht, dann stellt sich auf einmal die Frage - ok was nun. Dann schießen einem viele Gedanken durch den Kopf wie "Das könnt ich machen." oder "Das wollt ich schon immer mal machen" usw. Meistens mit dem Ergebnis, dass man sich weiters denkt: "Ok das geht jetzt nicht weil, ..." oder "Das mach ich morgen, ..." oder auch "Das ist jetzt zu mühsam." etc. Und das wiederum führt dann oftmals sehr schnell zurück an den PC.
Deswegen Alternativen suchen, planen und ausprobieren. Dabei kann man an Dinge anschließen, die man früher gern gemacht hat. Oder auch Dinge, die man schon immer mal machen wollte. Oder auch Dinge, die man noch nie wirklich in Erwägung gezogen hat.
Diese plant man dann vorab ganz genau in seinen Tagesablauf ein und zieht sie dann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, einfach durch - ohne vieler Gedanken ob es einem jetzt gerade freut order nicht. Dinge, die man noch nicht so oft in Erwägung gezogen hat, sollte man hierbei auch einfach ausprobieren, denn ohne dass man sie versucht hat, kann man nicht wirklich beurteilen ob es einem nicht doch gefällt.
So sollte immer mehr auch wieder Schritt für Schritt die "realen" Aktivitäten ins Zentrum rücken und die virtuellen immer mehr wieder ein Teil der Lebenswelt werden.
Wenn du nichts zu tun hast, ist die Verlockung der PC-Anwendungen sicherlich zu groß, als dass man ihnen einfach so wiedersteht, nur weil man sie reduzieren will;-)
Alles Gute bei deinem Vorhaben,
mfg
Bernd |
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