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der ewige Kreis hätte mich fast zerbrochen...

 
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Flo



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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 12:26    Titel: der ewige Kreis hätte mich fast zerbrochen...

Hallo erstmal. Ich spiele seit [b]3-4 Jahren World of Warcraft[/b], bin mitlerweile fast 18 Jahre alt und kann nicht wirklich sagen dass ich mich irgentwie weiterentwickelt habe. Ich bin eher weite Schritte zurückgegangen und wurde ständig zwischen Gefühlen hin und her gerissen.

Wenn ich an die alte Zeit denke wird mir schlecht. Damals war ich ein selbstbewusster Jugendlicher der mit jedem befreundet war den er kannte. Ich war einer der besten in Sport. Viele wollten so sein wie ich. Ich hatte eine wunderbare Freundin (das beste was mir je passieren konnte).

Aber dann machte ich den wohl größten Fehler meines Lebens. Mein Cousin spielte schon seit einem Jahr World of Warcraft. Ich hab es schon öfter gespielt, mal nebenbei einen Char bis ca. stufe 10 auf den Account meines Cousins. Die Vorstellung mit anderen ´echten´ Spielern zusammen zu Spielen faszinierte mich. Außerdem hatten 3 aus meiner damaligen Klasse zur selben Zeit auch Wow für sich endeckt. Irgentwann kam nun der Zeitpunkt an dem ich mir selbst einen Account zulegte. Ich hab aber höchstens 1-2 Stunden am Tag gespielt.

Ich ging immernoch jedes Woe mit meinen ganzen Freunden Party machen. Hab viel Sport gemacht (Wir sind damals viel Skateboard/ Bmx gefahren). Einer aus meiner Klasse war schon hoffnungslos verloren, aber hat es überspielt. Er erzählte gelegentlich mal von Raids usw. was man halt auf maximal lvl alles so machen kann (noch zu BC-Zeiten). Ich wollte das auch. Mit höherem lvl hatte ich immer mehr spaß, ich ging meine erste Instanz (Deathmines), mein erstes BG. Es hat einfach mortzmäßig spaß gemacht. Dabei hab ich gar nich gemerkt wie ich meine Freunde vernachlässigt hab (mit meiner Freundin war schon schluss, aber noch bevor ich anfing richtig zu spielen).

Ich hab mich also dazu aufgerafft mit [b]wow aufzuhören[/b]. Ich habs auch geschafft, ich war schon immer i-wie ein kämpfertyp(meinen Char (Allianz-Druide lvl 70 Feral) hab ich übrigends gelöscht und meinen Account gekündigt). Alles war wieder wie vorher. Aber Wow ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Als ich meine Freundin noch hatte sagte meine innerliche Stimme: Was ist dir wichtiger? Deine Freundin oder WoW? Die Antwort war meine Freundin. Und jetzt wo ich keine Freundin hatte... . Ich hab WoW neu Installiert. Ich hab angefangen einen Schurken(Horde) zu spielen. Ein Cumpel von mir hatte auch angefangen zu spielen, einer den ich noch aus meinen extremen Partyzeiten kannte. Einerseits wollte ich ihn warnen mit wow anzufangen, doch noch mehr wollte ich WoW mit ihm spielen... Es war ein tolles Gefühl WoW mit einem richtig gutem Freund WoW zu spielen. Das hat mich noch mehr an WoW gefesselt ( Heute ist mein Cumpel von damals auch WoW süchtig wie ich finde, auch wenn er sowas nie sagen würde, er wollte oft aufhören aber hat es letzten endes nicht... Er hat immer wieder angefangen.) Mit 16 Jahren hab wieder versucht mein Leben wieder aufzunehmen. Allerdings, so leicht war das nicht mehr. 2 Jahre(ca.) ein leben in einer online Welt. Sowas verändert einen nunmal.

Erstmal hab ich mein lvl 78 Schurke(wortl-zeiten) mal wieder gelöscht. Ich hatte es auch ein bisschen verlernt mich Beispielsweise in eine Gruppe zu Interagieren und allgemein zu reden, denn die letzen 2 Jahre redete ich fast nur über WoW. Was sollte ich sagen? Ich war verwunderlicher weise verängstlicht oO. Ich hatte angst mich zu blamieren/ etwas falsch zu machen. Ich wusste ich werde nie wieder so wie früher sein. Mit der Zeit hatte ich mich langsam wieder eingelebt. Aber durch meine Klassenkameraden konnte ich WoW nicht aus meinen Leben schließen und in der Zeit war ich wirklich sehr anfällig, wieder mit WoW anzufangen. Auf die Dauer hab ich es ohne WoW einfach nich ausgehalten, das Leben in WoW hatte viel bessere seiten als das Reale Leben. z.B. die Freude wenn man ein Item gewinnt oder ein nettes Ts gespräch, oder das Chatten und Raiden mit Menschen die mann kennt. So hab ich wieder angefangen, diesmal einen Priester, denn ich wollte was besonderes sein, was, was auch gebraucht wird. Ich bin deshalb heiler geworden. Heiler sind nun mal die angesehensten Spieler neben den Tanks. Alles hat wieder von vorne angefangen, nach einer weile fühlte ich mich wie in einen ´´Goldenem Käfig´´ ich war immer hin und hergerissen zwischen Leben-und-Spiel. ich hab auch zugenommen in der Zeit bis heute. Vor einem halben Jahr (vom heutigen Datum) hatte ich noch ein Sixpack, war muskulös, heute wieg ich 95Kg bei 1,90 und fühl mich einfach nur unwohl. Ich bin grade mal wieder dabei mir einen Abnehm/Muskelaufbau- plan zu erstellen und mein Leben wieder zu Leben, mich wieder mit Freunden zu treffen und so weiter. Aber wenn ich ehrlich bin. Ich seh da einfach keine Zukunft für mich. Ich weiß dass ich früher oder später wieder anfange.

Ich kann mich nicht davon lösen aber ich kann nur richtig Leben wenn ich ganz mit WoW aufhöre. Aber da seh ich schwarz. Eine sache will ich zum Schluss noch ansprechen. Mir war es sehr peinlich, zuzugeben ich wäre onlinesüchtig. Gut Drogensucht oder so is was anderes, aber wer is denn schon bitte [b]Onlinesüchtig[/b]?!
Dacht ich mir einfach...

Anderen kann ich nur den Rat geben, seit Offen redet mit einer Person eures Vertrauens, am besten die Eltern auch wenn sie oft als die größten Feinde erscheinen, keine guten Eltern würden je rumerzählen, dass ihr Kind Onlinesüchtig ist, lasst euch helfen, Eltern wollen das beste für ihr Kind...

Vieleicht geht es andern Genauso wie mir. Ich nehme gerne Ratschläge entgegen und bin offen für neues.

Euer Flo, Mfg


Zuletzt bearbeitet von Flo am 30.12.2009, 12:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Linuxfreak



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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 12:29    Titel:

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Flo



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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 12:49    Titel:

Da muss ich dich entäuschen. Ich fahr nich gern Fahrad. Ich geh nur ins Fitnesstudio. Aber dass du Rad fährst is auf jedenfall gut. Leistungssport lenkt ab und man verbringt die zeit mit was anderem, außerdem fühlt man sich besser. Wie is das denn bei dir? Hast du überhaupt den Willen aufzuhören?
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Linuxfreak



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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 14:52    Titel:

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Flo



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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 15:40    Titel:

Nope nich auf die dauer.
aber es is schnurtz auf welche seiten du gehst.
glaub du müsstest auch ganz aufhören wenn dus richtig durchziehen willst
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Linuxfreak



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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 16:06    Titel:

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Linuxfreak



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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 21:04    Titel:

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Bernd D



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BeitragVerfasst am: 04.01.2010, 09:21    Titel: Hallo Flo,

dein Kreislauf, den du beschreibst, ist bei Menschen, die mit ihrem PC-/Internetgebrauch Probleme haben, nicht ungewöhnlich, sondern derartige Erzählungen findet man öfters, wenn man sich in Internetsucht einliest.
Es scheint mir auch völlig nachvollziehbar, dass man sich selbst eine Onlinesucht nicht gerne eingesteht. Das ist bei jeder anderen Suchtform schon schwer und bei einer derartig jungen, wie der Internetsucht, die mit nochmals mehr Tabuisierungen zu kämpfen hat, nochmals ein Stück weit schwieriger. "Süchtig nach dem Internet? Und dann auch noch ich? - Sicher nicht!" sind häufige Gedanken die eine objektivere Betrachtung lange nicht zulassen.

Ich denke du solltest dir nun nicht all zu sehr darüber den Kopf zerbrechen, bin ich nun wirklich süchtig oder nicht, sondern vielmehr: was läuft schief? Warum geht es mir nicht gut? Und wie kann ich die Situation ändern?
Dabei hast du schon einiges gemacht. Du hast dich aktiv mit deinem problematischen Verhalten auseinandergesetzt, hast versucht dein Spielverhalten einzustellen, weil es offensichtlich den Hauptgrund für dich darstellt, warum du dich verändert hast und reflektierst auch sehr offen über dein ganzes Verhalten.

Für mich fällt dabei auf, dass du einen Weg eingeschlagen hast, den versuchst du durch zu ziehen und merkst, es funktioniert nicht ganz, weil deine Gedanken trotzdem immer darum kreisen. D.h.: WoW ist schuld, dass ich mich in eine negative Weise verändert habe. Ist WoW weg, dann werde ich mich auch wieder in eine positive Richtung verändern. Trotzdem lässt mich das Spiel (gedanklich) nicht wirklich los.

An dieser Stelle ein paar Anregungen, wie du die Sach vlt auch betrachten könntest:
Erstens ist es verständlich, dass das Spiel dich sehr stark noch immer beschäftigt. Es stellte jahrelang einen zentralen Lebensbereich, mit dem du sicher auch viele positive Erinnerungen verbindest, für dich dar, der nun wegfällt - dabei bleibt logischerweise ein -sowohl ein gedankliches als auch ein zeitliches- Loch. Da kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt: du wirst nun vermehrt Zeit haben, jetzt wo das Spiel wegfällt und diese sollte auch verplant werden. Versuche an frühere Hobbys, Verhaltensweisen, Freunde etc. wieder vermehrt anzuknüpfen und je mehr Alternativen du findest, desto leichter werden dich vermutlich auch die Gedanken an das Spiel loslassen. Dass dies kein leichter Schritt ist, wie du auch selbst schon beschrieben hast, ist verständlich. Aber bedenke, dass der soziale Umgang mit anderen, das Nachgehen anderer Hobbys, etc. nichts ist, was du noch nie gemacht hast, sondern es ist etwas, wo dir gerade ein wenig die Übung fehlt. Wird der RL-Umgang in den verschiedensten Lebensbereichen anfangs vielleicht noch ein wenig mühsam sein, ist es gut möglich, dass sich das mit der Zeit verbessert und immer leichter geht. Man sollte sich diesen Situation nur stellen und einiges ausprobieren, dann wird man sehen was kommt.
Last but not least klingt bei deinen Schilderungen durch, dass WoW der Grund für deine Situation gibst (wie vor dem Absatz beschrieben: WoW Schuld für negative Verädnerung, etc.). Dadurch verstärkst du vielleicht auch ein wenig das viele gedankliche beschäftigt sein mit dem Spiel. Möglicherweise ist ein anderer Zugang hilfreicher: Das Spiel hatte eine spezielle Funktion bzw. steht für positive Erlebnisse in einer gewissen Lebensphase für mich (z.B. Entspannung, Freude, Erfolgserlebnisse, [virtuelle] Freunde, etc.) und ist eigentlich mit jedem anderen Onlinerollenspiel ersetzbar. Wie kann ich mir diesen positiven Erlebnisse anderwertig, abseits der Virtualität holen. Was hat mir das Spiel gegeben, was mir fehlte bzw. jetzt fehlt und wie kann ich mir diesen "benefit" anderwertig holen.

Das waren jetz viele Anregungen, hoffe es ist nicht zu mühsam zu lesen und verständlich. Alles in allem denke ich wirklich, dass du auf dem richtigen Weg bist und die Dinge auch sehr reflektiert betrachtest, was dir wiederum viele Wege für die Zukunft offen lässt, welche du einfach nur ausprobieren solltest.

Wünsche dir auf alle Fälle alles Gute,mfg
Bernd
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Flo



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BeitragVerfasst am: 11.01.2010, 20:46    Titel:

Das waren sehr gute alternativen. Ich hab es auch oft schon geschafft. Aber grade diese hin und her macht mich fertig. Wenn dus schaffst nimmst du alles ganz anders war. Jede kleinigkeit wie z.B. n schluck Wasser. Dir fallen Dinge auf die du nie wahr genommen hast und fühlst dich einfach wohl. Und wenn du dann wieder anfängst zu spielen... Du fühlst dich so scheiße...

Auf einem guten Weg bin ich längst nich. Ich spiele zur Zeit wieder WoW, hab es also mal wieder nicht geschafft.
Langsam ist es auch so dass ich nicht mehr offen bin für neue Kontakte usw. Man konnte sich im Spiel hinter seinen Char verstecken. Das klingt übelst arm :P aber man hat einfach Angst sich zu blamiern vor andern. Was sich zu ändern noch erschwert. Außerdem ist es so dass ich wenns mir nach ner weile wieder gut geht denke ich vertrag es wieder wow zu spielen und mein leben zu leben. aber so isses ned Um so weniger WoW ich spiele um so besser gehts mir. Aber das kennst du sicher schon.

Wenn es so einfach wäre wie du sagst wärs ja schön ...
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Bernd D



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BeitragVerfasst am: 13.01.2010, 15:55    Titel: Hello Flo,

also einfach ist es sicher nicht, das steht außer Frage, sonst gäbe es keinen wirklichen Hilfsbedarf in diesem Bereich. Ich denke mir das genau das Gegenteil der Fall ist, dass es oftmals ein schwieriger Weg ist, wieder den PC bzw. was man damit macht aus seinem Lebensmittelpunkt heraus zu rücken und andere Dinge wieder vermehrt anzugehen.
Aber genau weil es nicht leicht ist, solltest du nicht alles negativ bewerten, wenn du wieder zu zocken angefangen hast. Du hast es ne Weile geschafft und wie du beschreibst hat es dir auch sehr gut getan. Dass man in alte Verhaltensmuster auch wieder zurück fallen kann, ist nichts außergewöhnliches, wichtig erscheint mir, trotzdem das ganze nicht negativ zu bewerten, sondern die positiven Seiten sehen. Sprich du hast es ne Zeit geschafft - Was hat da gut geklappt und warum? Jetzt zockst du wieder, diesbezüglich könnte man die Frage stellen - warum? Gab es einen besonderen Grund dafür? Was geht ab?
Der Punkt mit der leichteren Kommunikation durch einen Avatar, ist sicher ein interessanter, den du beschreibst und daran könntest du vielleicht anknüpfen. Patentlösung gibt es keine, aber versuche mit kleinen Schritten dein Verhalten wieder zu ändern und anerkenne die kleinen Schritte auch für dich selbst. Face to face Kontakte sind sicher komplizierter als die Onlinekontakte, aber wie ich beim letzten Mal schon geschrieben habe, es ist nichts was du nicht kannst, sondern wo dir vermutlich einfach die Übung fehlt (wenn ich deinen ersten Beitrag richtig verstanden habe).

Wieder wiederhole ich mich: ich finde deine Auseinandersetzung mit deinem Problem wirklich auf einem richtigen Weg - bewerte sie auch so und setz dich nicht selbst zu stark unter Druck.

Alles Gute für deine weiteren Schritte,
mfg
Bernd
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Flo



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BeitragVerfasst am: 09.05.2010, 00:03    Titel:

Der Gedanke ist gar nicht alles aus Prinzip negativ zu sehen. Ich hab mir immer eingeredet ich kann normal Leben und WoW spielen, ich spiele nicht zu viel, ich habs im Griff. Das was du als negativ bezeichnest ist für mich nur die ehrlichkeit zu mir selbst.

Bei mir läuft das so ab (ich glieders mal in 3 Fasen :

Fase1: Meine Eltern sagen schon lange nichts mehr, sie sagen ich wäre alt genug um es selbst zu wissen ( 18). Bin ich aber nich. Meine Freunde haben sich abgewendet weil ich sie zu oft versetzt habe. Wenn ich eine längere Zeit spiele wird mir meine Situation immer bewusster, so steigert sich der Wille aufzuhören und ein neues Leben zu beginnen. Ich mach mir viele Gedanken. z.B. welchen Sinn hat mein Leben wenn ich von frühs bis Abends vor dem PC wie eine Maschiene sitze? Auf die Nähe zu anderen Menschen, die ich eigentlich suche ,reagiere ich meist abwertend oder aggressiv und bin leicht reizbar. Doch das sind nur gefühle hinter denen ich mich verstecke.
Ich will mich ändern. Aber wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, steht man völlig allein da. Kein gerede, ob von Eltern oder sonst wem fruchtet wenn man keinen eigenen Willen hat ein Ende zu setzen.

Fase2: Der Anfang ist schwer auch wenn ich nicht mehr WoW spiele Träume ich von nichts anderen, denke an jeder freien Minute daran. Der Gedanke wieder anzufangen und wieder in so einen Emotionalen tief zu landen macht mich Wahnsinnig. In der anfangszeit packt mich oft die Trauer. Ich stelle mir die fragen warum hast du 4 Jahre deines Lebens in einem Pc spiel vergoidet, wenn ich ein viel besseres Leben haben könnte mit Freundin, Freunden, Lebensfreude... Was wäre ich heute wohl ohne WoW?
Ich gehe zum Sport, knüpfe an alte Kontakte an, setzte mir Ziele, versuche neue Leute kennenzulernen/anzusprechen um selbstbewusster zu werden und mich im Kontakt mit anderen Menschen zu üben. Suche Postive Aspekte am Leben, die das Leben besser als WoW machen. Außerdem versuche ich mich so zu beschäftigen dass ich nicht viel Zeit habe wieder mit Wow anzufangen. Ich fühle mich immer besser, fühle alles viel Intensivier wie z.B. einen Schluck wasser. Mir fallen sachen auf, auf die ich nie geachtet habe. Ich kann wieder Lachen, weinen, fühlen

Fase3: Nach ca. 3-4 Wochen selbstdisziplin und harter arbeit an mir selbst, erfolgen und erfahrungen habe ich mein Ziel erreicht. Ein Leben ohne WoW, ich habe neue Freunde gehe hin und wieder mal Weg am Wochenende. Aber ich denke immernoch an WoW. Ich kann mich daran erinnern dass ich mich schlecht gefühlt hab jedes mal wenn ich WoW gespielt habe, aber nicht mehr wie ich mich in so einer Situation fühle, außer an die schönen Mommente z.B. wie du ein Item gewinnst oder du in einer netten Gemeinschaft (z.B. die Gilde) gemeinsam Abende verbringst, Raidest und Freundschaften knüpfst. Mir fehlt jetzt einfach die Abwechslung im richtigen Leben. Mein Alltag ist oft der selbe. Meine Ziele hab ich erreicht und was nun? In WoW gab es immer das Ziel noch besser zu werden, Raiden kann man immer wieder, es ist ein endloses Ziel und so fang ich obwohl ich weiß dass ich mit WoW nicht weiterleben kann wieder an. Das ist der Punkt an dem ich denke ich kann mein Leben normal auch mit WoW führen obwohl meine ´´innere stimme´´ mich davon abhalten will.


Das ist wieder der ewige Kreis, der mich langsam kaputt macht. Die warheit ist ja, dass ich mich selbst kaputt mach. WoW ist nur der Weg dahin. Mittlerweile bin ich an nem Punkt wo ich nicht mehr so richtig weiß wies weitergeht. Ich will so ne Zukunft nicht. Ich bin grad wieder voll in Fase 3 und schaff es nich meine Chars zu löschen die schon ziemlich weit sind(full t10/10,5 und n hohes itemlvl, haufen fette mounts erfolge un gilde un so) , ich häng zu sehr an ihnen, was glaube heißt dass ich noch süchtig bin.


Aber danke dass du dir nen Kopf drüber machst. Intressant mit dir darüber zu diskutieren.

MFG


Zuletzt bearbeitet von Flo am 09.05.2010, 00:20, insgesamt einmal bearbeitet
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Linuxfreak



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BeitragVerfasst am: 13.05.2010, 09:40    Titel:

Gelöscht!

Zuletzt bearbeitet von Linuxfreak am 30.05.2010, 11:45, insgesamt einmal bearbeitet
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Flo



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BeitragVerfasst am: 13.05.2010, 12:09    Titel:

Den hab i gelöscht weil ich doch no net soweit bin, Bin scho nah dran grad wied anzufangen.
Ja, nur leichter gesagt als getan wenn man einmal süchtig ist.
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